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Ich, Sergeant Pepper

ISBN: 978-3-7450-9658-3

Taschenbuch, 526 Seiten
eBook, epub

EVT: 05. Juli 2017

epubli / neobooks

Das Gewicht von Nähe

 

ISBN: 978-3-948065-04-1

 

Hardcover, 268 Seiten

eBook, epub

EVT: 06. November 2019

STROUX edition​

 

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Geboren am 16. Dezember 1957 im Haus meiner Großmutter in Neustadt/Waldnaab bei Weiden in der Oberpfalz - im Morgengrauen - bei Schneesturm. Eine Hausgeburt war zu der Zeit nichts Ungewöhnliches. Oft habe ich als Kind von meiner Großmutter eingefordert, mir von jener Nacht zu erzählen - davon, dass mein Vater die Hebamme wegen der Schneeverwehungen nicht mit dem Fahrrad holen konnte. Telefon hatten wir damals nicht, und mein Vater hatte noch keinen Führerschein.

Schon als Kind war ich am glücklichsten, wenn mir meine Eltern und die beiden Brüder genug Freiraum und Ruhe zum Schmökern in meinen Büchern gelassen haben - ich habe mich gerne weggeträumt. So entdeckte ich mutig die endlose Wildnis des amerikanischen Nordostens, schloss Freundschaft mit Nat Bumpoo - den alle nur Lederstrumpf nannten - sowie mit seinem indianischen Bruder Chingachgook, dem Häuptling der Mohikaner.

Mühelos überwand meine Fantasie in wenigen Augenblicken ein komplettes Jahrhundert, und genauso schnell fühlte ich mich am Mississippi heimisch. Dort vagabundierte ich unzählige Stunden mit Tom Sawyer und Huck Finn durch die Flusslandschaft Missouris.

Sehr genau erinnere ich mich an jenen Sonntag im Summer of Love 1967 - an einen Besuch bei Verwandten. Jener verregnete Nachmittag katapultierte meine Gefühlswelt in eine neue Dimension. Ungewöhnliche Töne lockten mich in das Zimmer meines älteren Cousins. Sein Appell: Keine dummen Fragen - nichts anfassen - absolut ruhig verhalten. Ich wäre auf alle nur erdenklichen Befehle eingegangen, um bleiben und den Fab Four lauschen zu dürfen. A Day in the Life. An meinem zehnten Geburtstag bekam ich meinen eigenen Plattenspieler - und sobald die Nadel den Beat einfing, träumte ich mich in das Swinging London, das ich zeitgleich durch Emma Peel und John Steed kennenlernte. Die beiden Agenten begeisterten mich vor dem Fernseher Mit Schirm, Charme und Melone.

In den Nordosten Amerikas, sowie an den Mississippi träumte  ich mich immer seltener, da meine amerikanischen Freunde mich besuchen kamen. An Weihnachten 1969 und 1970. Sie wurden zu Fernsehstars, in den Weihnachts-4-Teilern des ZDF. Ich habe nie eine Wiederholung verpasst. Seit langem schon stehen die DVD-Boxen mit den Abenteuern meiner früheren Freunde in der Bücherwand meiner Schwabinger Wohnung, in einem Regal gleich neben den beiden britischen Agenten.

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  • freiberuflicher Autor

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  • Belletristik

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  • autobiografische Romane

 

Apropos Schwabing: 1971 ging es auf Klassenfahrt nach München. Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Die Stadt wirkte aufgewühlt, überall klafften riesige und beklemmende Bauwunden - hinsichtlich der Olympischen Sommerspiele. Ein Jahr später - an einem heißen Augusttag - kam ich wieder, und verliebte mich schließlich doch in die Olympiastadt mit ihrem Gewusel und internationalem Flair. In jenem Sommer fasste ich einen Entschluss: Sobald ich auf eigenen Füßen stehe, komme ich für immer zurück. Am 01. April 1977 war es soweit. Ich habe es nie bereut.

Die Stadt und ihre Menschen haben mich zum Lachen gebracht, manchmal auch zum Weinen - einiges ließ mich verzweifeln, weil ich den falschen Menschen vertraut habe - und immer wieder traf ich Menschen, die mich aufgefangen haben, bei denen ich mich regenerieren konnte, um den nächsten Angriff zur Umsetzung meiner Ziele zu starten.

 

Ich spielte Theater auf Laienbühnen, konnte in einer Band internationale Hits nachsingen, stand in der zweiten Reihe eines Musicalchors, und ich durfte in einem Studio Songs einsingen, die nie veröffentlicht wurden. Schade, dass ich jene Menschen aus den Augen verloren habe, die Potenzial in meinen selbst verfassten Texten gesehen und sie vertont haben. – Tja, so spielt das Leben.

Ich gebe aber auch zu, ich war einfach nicht annähernd so gut wie John Lennon und Paul McCartney. Und so fing ich an, mir eine Geschichte auszudenken, in der ich meine Verehrung für die beiden Musiker ausdrücken konnte: „Ich, Sergeant Pepper“ - mein erster Roman.

Nachdem ich ihn beendet hatte, und noch bevor sich die ersten wohlmeinenden Leser fanden, wusste ich - das ist es, was ich wollte: Schreiben.

Das Leben sorgt dafür, dass die Ideen nicht versiegen. Den Mut, aufzuschreiben, was mich umtreibt, den habe ich.

 

Pressestimmen

Ich, Sergeant Pepper

Leserbewertung

bei amazon.de:

 

 

Ein wunderschöner Roman, in dem der liebenswerte Protagonist einen mit all seinen Stärken und Schwächen mitnimmt auf eine Reise durch die Jahre von seiner Jugendzeit bis ins Erwachsenenalter. Diese Zeit ist geprägt von der Faszination der damaligen Musik, von Freundschaft und Liebe und so manchem Geheimnis. Flüssig und spannend bis zum Schluss. Freu mich auf den nächsten Roman von Fred Reber.

Magazin Good Times Kult! - Ausgabe 2/2018

 

Schon auf den ersten Seiten wird man von diesem Roman über Jugend, Liebe, Musik und Geheimnisse gefesselt. Er nimmt den Leser nicht nur auf eine Zeitreise in die 60er Jahre mit, sondern versetzt ihn auch in die eigene Jugend zurück. Wer damals aufgewachsen ist, erkennt sich selbst in den Erlebnissen des zehnjährigen Patrick wieder. Inspiriert von den Beatles und seinem Vorbild John Lennon gründet Patrick mit vier anderen Jungs eine Band. Einer davon ist Kevin, Sohn eines amerikanischen Soldaten, mit dem ihn ein dunkles Geheimnis verbindet. Patricks Jugendliebe Julia will dieses nach vielen Jahren lüften. Kann Patrick dies verhindern?

 

Diesen spannenden Roman wegzulegen, bevor die letzte Seite gelesen ist, fällt schwer. Fred Rebers Erstlingswerk ist gelungen und uneingeschränkt empfehlenswert. 

Leserbewertung

bei epubli / neobooks:

 

 

Eine sehr originelle und spannende Liebesgeschichte … zwei Menschen, verbunden in ihrer Liebe zur Musik … zeitlos. Ein gelungener Roman, der sich weder in einem Melodram noch in Pathos verliert.

Leserbewertung

bei epubli / neobooks:

 

 

Ein bezaubernder Roman, der die Leser in die Zeit der sechziger Jahre entführt, in der die Beatles mit ihrer Musik Millionen begeistern … Freundschaft, Liebe und die Zerbrechlichkeit des Augenblicks …

Leserbewertung bei amazon.de:

 

 

Ein Roman wie das Leben. Spannend, traurig, lustig, und vieles mehr. Fred Reber gelingt es, so ziemlich alle Facetten des Lebens in die Geschichte einzuarbeiten. Sie liest sich leicht und entspannt, wobei der Suchtfaktor des „Nicht aufhören können“ bei jedem Kapitel von neuem auftritt. Top! Freue mich auf seinen nächsten Roman.

Anthologie Veilchen, 63. Ausgabe - Oktober 2018 /

Rezensiert durch Andrea Herrmann

 

Die 6oer, die Beatles, Glitzerjacketts und wilde Musik, aber auch die Mondlandung. 2005 erinnert sich Patrick an seine Jugend zurück. Damals gründete er eine Band in einer Hütte im Wald namens Woodstock. Zunächst mit Matthew, Ray, Tom und dem unzuverlässigen, mit Drogen dealenden Kevin, den sie später durch Daniel ersetzen. Kevin hinterlässt bei seiner überstürzten Flucht außer Landes nicht nur ein geheimes Drogenlager, sondern auch einen Ohrwurm. Patrick bekommt diese Melodie, die Kevin ihm vorgespielt hat, nicht mehr aus dem Kopf. Und jedem anderen geht es genauso. Patrick schreibt einen Text dazu, Kuscheltiere, seiner Julia gewidmet. Es wird das erfolgreichste Lied der Huckleberries. Das Problem: Kevin bleibt spurlos verschwunden. Und Patrick wird die Furcht nicht los, dass Kevin eines Tages zurückkommt und seinen Anteil an den Tantiemen einfordern wird. Dann kommt jene Nacht, in der Kevin tatsächlich auftaucht, und er hätte das Geld gut gebrauchen können …

Wie eine rote Spur zieht sich das schlechte Gewissen durch Patricks Musikerkarriere und bremst ihn aus. Durch weitere Unüberlegtheiten verliert er auch seinen besten Freund und seine Beziehung. Was zählt es da, dass der Song über die Kuscheltiere es beinahe zum Eurovision Song Contest in Stockholm geschafft hätte? Fernsehen, Radio, Hitparade, eine amerikanische Band, alle sind begeistert von Patricks Liedern. Doch die schnelle Karriere macht ihn nicht glücklich. Als Julia letztendlich doch noch den Weg zu Patrick findet, ist auch dieses Glück nicht von Dauer.

Dieser Roman nimmt den Leser mit auf eine musikalische Zeitreise in die letzten Jahrzehnte. Die Geschichte beschreibt eine vielversprechende Musikerkarriere und ein Leben, das durch die Verkettung unglücklicher Umstände nicht so glücklich ist, wie es hätte sein können. Ein Versäumnis und ein Unglück reiht sich an das andere. Bangend begleitet man die jungen Musiker auf ihrem Weg, hofft und leidet mit ihnen.

Das Gewicht von Nähe

Radio B5 aktuell von: Sabine Zaplin

 

 

Es ist das Erzählen, in dem bei Ben und Nina die kurze Geschichte ihrer Liebe nachhallt, das sich zwischen sie schiebt. „Das Gewicht von Nähe“ heißt der im Verlag Stroux Edition erschienene Roman, in dem es um einen erfolglosen Schriftsteller geht, der in einer Bar auf die Frau trifft, für die er als Jugendlicher geschwärmt hat. Schon damals war Nina ein Star. Jetzt lässt sie geschmeichelt Bens Angebot zu, will aber diejenige sein, welche die Spielregeln bestimmt – auch in ihrer Biografie. Eine Erzählung vom Kampf um die Deutungshoheit über das eigene Leben, vom Ringen um Nähe und Abstand und von der Macht der Sprache.

24Stories 24Symbols – das Magazin von den

digitalen Buchhändlern für überzeugte digitale Leser

 

 

Schon der erste Satz wirft den Leser mitten hinein in einen heftigen Streit, der viele Fragen offen lässt. Mit den Antworten lässt sich der Autor dann aber Zeit, erst einmal müssen wir Ben kennen lernen, einen etwa 50-jährigen, frustrierten Buchhalter, dessen schriftstellerische Tätigkeiten nur mäßigen Erfolg aufweisen. Als Ben auf Nina trifft, braucht er eine Weile um zu realisieren, dass es sich um die schwedische Sängerin handelt, die er als Jugendlicher verehrte. Die beiden gehen eine Beziehung ein, die nach einem halben Jahr in besagtem Streit endet. Wie konnte es dazu kommen, und wie geht es danach weiter? Lesen Sie selbst und lassen Sie sich in einen mitreißenden Wirbel aus Leidenschaft, Distanz und Provokationen ziehen.

Sätze & Schätze Blog: Birgit Böllinger

 

 

Zu Beginn der Beziehung erscheint Ben alles im schönen Schein. Doch nach und nach stellt er fest, dass Nina in ihrer Vergangenheit gefangen ist. Ihre Idee, Ben solle eine Biographie über sie verfassen, wird schließlich zur Belastungsprobe, als Ben sich zurückziehen will, eskaliert die Situation. Fred Reber erzählt dies mit Gespür für die Psychologie seiner Figuren, insbesondere Nina gewinnt mehr und mehr an Kontur. Als wäre man an Bens Seite, erlebt man den einstigen Star zunächst als souveräne Frau, die im Laufe der Geschichte immer mehr Schattenseiten bis hin zu psychotischen Zügen zeigt. Das ist auch spannend zu lesen und gute Unterhaltungsliteratur mit Tiefgang.